Wirtz Agnes

Mentorenprogramm

Egal, in welchem Alter, Kindern, die nicht mit ihren Eltern aufwachsen, fehlt es oft an jemandem, mit dem sie ihre Sorgen und Erfolge teilen können, den sie um Rat fragen können, mit dem sie einfach eine ganz besondere Verbindung haben. Unsere Világszép-Mentoren begleiten ihre Mentorierten langfristig mittels regelmäßiger Treffen, gemeinsamen Unternehmungen und Gesprächen auf ihrem Weg ins Erwachsenendasein.

Das größte Gut, das wir unseren Világszép-Kindern geben können, ist ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Nur ihnen ganz allein. Denn die “individuelle Aufmerksamkeit” ist etwas, dass Kinder aus staatlicher Obhut oft nicht genügend bekommen.

Unser Mentorenprogramm bietet Kindern und Jugendlichen, mit denen wir im Rahmen von Freizeiten und Märchenstunden Kontakt aufgebaut haben, die Möglichkeit, einen Mentoren an die Seite gestellt zu bekommen.

Bereits seit zwei Jahren begleiten die ehrenamtlichen Mentoren ihre Mentorierten. Dabei ist jedes Mentorenverhältnis so individuell wie unsere Világszép-Kinder. Ziel ist es nicht, bestimmte Meilensteine zu erreichen, sondern dass die Kinder jemanden haben, der ihnen seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht, bei Entscheidungen helfen kann oder einfach ein guter Spielpartner und Zuhörer ist.

Es ist uns ausgesprochen wichtig, dass unsere Mentoren ihre Beziehung zu ihren Mentorierten individuell definieren. Dazu bieten wir einen Rahmen, der neben fachlicher Einzelfallbesprechung auch die Supervision als Team und gemeinsame Fallbesprechungen umfasst. Hintergrund hierzu ist, dass die Bindung zwischen Mentor und Mentoriertem oftmals eng ist und wir als Stiftung um unsere Verantwortung für unsere Ehrenamtlichen wissen.